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O-Com_Optima_Group_01_2011

20 o-com Magazin DIE OPTIMA USA GRüNDER-STORy – UND DIE FEIER: 25 Jahre „opco“ Die erstmalig maschinelle Verpackung von Nonwovens- produkten gibt den Impuls: Im Jahr 1977 stellt die damalige optima maschinenfabrik in Schwäbisch Hall die erste ma- schine für die Verpackung von Babywindeln in Europa vor. Drei Jahre später, 1980, trifft die erste Anfrage aus den USA für eine solche maschine ein. Kimberley clark möchte die- se jedoch für den US-markt spezifisch adaptiert haben. Ein Stein kommt ins Rollen … Das Jahr 1985: Nachdem weitere bekannte Papierhygiene-Unternehmen mit ähnlichen Anfragen folgen, wird der Entschluss gefasst, eine Niederlassung in USA zu gründen. Ein Unternehmen mit Verbindungen zur Converter-Indus- trie, die Convex Corporation von hans und Sonja heuchert, steht zum dama- ligen Zeitpunkt zum Verkauf – der Stand- ort Green Bay, WI, ist gefunden und die Optima Machinery Corporation am 28. Oktober 1985 offiziell gegründet. Sonja heuchert wird erste Geschäftsführerin der Niederlassung – sie ist eine von drei Mitarbeiterinnen. Bis heute zeichnet „OPCO“ – so die häufig verwendete Abkürzung der Optima machinery corporation – eine hohe Kontinuität aus. Drei Geschäfts- führer leiteten seit Gründung die Niederlassung in den USA: Von 1985 bis 1989 Sonja heuchert, gefolgt von Rolf Lorenz (1990 bis 1999) und aktuell Thomas Seifert (seit 1999). Gleiches gilt für die Belegschaft insgesamt. In seiner Rede anlässlich der 25-Jahr-Feier ehrte Thomas Seifert drei Mitarbeiter, die bereits länger als 20 Jahre bei Optima in den USA arbeiten, neun Mitarbeiter, die zwischen 15 und 20 Jahren und elf Mit- arbeiter, die zwischen 10 und 15 Jahren im Unternehmen beschäftigt sind. Mit anderen Worten: Der weitaus größte Teil der Mitarbeiter ist bis heute der Optima Machinery Corporation treu geblieben. Im Jahr 2010 sind 45 Mitarbeiter in der amerikanischen Niederlassung tätig. Der Umsatz wird in diesem Jahr ca. 21 Mio. US$ erreichen. Doch sind dafür heute nicht allein die Nonwovens- Maschinen verantwortlich. Seit 1994 werden zudem Pharma-Maschinen von Green Bay aus vertrieben und gewar- tet. heute weisen beide Bereiche einen nahezu gleich großen Umsatzanteil auf, gefolgt vom Consumer-Bereich, der ebenfalls vor Ort präsent ist. Anlässlich der Jubiläumsfeier am 29. Oktober in Green Bay begrüßte das Unternehmen über 180 Gäste. Auch der Oberbürgermeister von Green Bay, Jim Schmitt, gratulierte in seiner Rede dem Unternehmen und allen Mitarbeitern zum Jubiläum. Aus Chicago kam Simo- ne Pohl angereist, die als Präsidentin der Deutsch-Amerikanischen handels- kammer für den Mittleren Westen ihre Grußworte sprach. Sie ging dabei auch auf die handelsbeziehungen der beiden Staaten sowie die deutschen Invest- ments in den USA ein. Zu einem runden Geburtstag gehörten selbstverständlich auch ein festliches Essen, gute Musik sowie ein Geschenk: Von hans Bühler, geschäfts- führender Gesellschafter in der Schwä- bisch haller Unternehmenszentrale, wurde „OPCO“ eine historische Tracht in Form einer bekleideten Puppe des kleinen Siederhofs („der Trommler“) überreicht. Mit dem Salzsieden be- gann in Schwäbisch hall vor über 500 Jahren der entscheidende wirtschaft- liche Aufstieg der Stadt. Noch heute wird daran mit traditionellen Festen und historischen Trachtengruppen erinnert. Dieses Geschenk an die Mitarbeiter darf durchaus auch als Symbol in hinblick für das Geleistete und den Erfolg der Niederlassung verstanden werden. panOrama